De profundis – Aus der Tiefe

Psalm 130 in Vertonungen unserer Zeit

De profundis – Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir: Wie kann der alttestamentliche Text des 130. Psalms in unserer Zeit in Musik umgesetzt werden?

Damit haben sich die SchülerInnen des Musikkurses zusammen mit ihrem Lehrer Rudolf Jung, dem Sänger Martin Wistinghausen und dem Kirchenmusiker Stefan Barde intensiv auseinandergesetzt.

Ganz unterschiedliche Vertonungen haben sie miteinander verglichen: wie wird der Text von den Komponisten ausgedeutet, welche musikalischen Mittel setzen sie dafür ein, welche Möglichkeiten hat die menschliche Stimme, die Gedanken auszudrücken?

Im Fokus stand auch das Erleben von Zeit: wie empfinden wir Beschleunigung, Entschleunigung oder striktes Einhalten von Tempo? Wichtigste Erfahrungen haben sie vor allem durch eigenes Experimentieren und Erleben gemacht und die geben sie in ihrem Konzert an die Besucher weiter.

Programm

Gregorianischer Choral
Offertorium: De profundis

Markus Schönewolf (*1977)
De profundis (2017) – Uraufführung – (Auftragskomposition „Lichte Stille“)

Martin Wistinghausen (*1979)
De profundis für Chor/Gruppe/Bass-Solo – Uraufführung

Gabriel Malancioiu (*1979)
De profundis für Bassstimme solo (2015)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralvorspiel: Ich ruf zu dir, Herr Jesus Christ BWV 639

Jan Kopp (*1971)
De profundis für tiefe Stimme und Zuspielung (2017)

Giacinto Scelsi (1905-1988)
2 Stücke aus: Wo-Ma für Bassstimme solo (1960)

Martin Wistinghausen
De profundis für Bassstimme, Shruti-Box und Elektronik (2016)
nach einem Text von Georg Trakl

Johann Sebastian Bach
Choralvorspiel: Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter BWV 650

Gregorianischer Choral
Antiphon Lux aeterna mit Psalm 130

Robert Mäuser (*1973)
Psalm 130 op.17 (2016) – Uraufführung
Lux aeterna op.16 (2006/2016) – Uraufführung

Simon Wawer (*1979)
Nunc dimittis
O du stille Zeit

 

Programm zum Download (pdf)
Konzertplakat (pdf)